Kopstal erhält eine Dreifeldsporthalle (Update 12.7.2018)

Das Konzept für die rund 8,5 Millionen Euro teure Halle steht 

Bridel. Als Standort für die neue Sporthalle der Gemeinde Kopstal wurde ein Grundstück in der Rue Gerden, neben der derzeitigen Halle festgelegt. Bis dato befand sich dort ein Bolzplatz. Vor kurzem wurde das Projekt vom Gemeinderat gutgeheißen. rendering_sport

(Grafik: a-a.lu)

Die alte Halle wird weiterhin bis zur Fertigstellung des Neubaus genutzt werden. In Gesprächen mit dem Lehrpersonal und den Vereinsvertretern wurden Konzept und Planungsgrundlagen diskutiert. Den ersten Schritt zum Bau der neuen Sporthalle machte der jetzige CSV-Är Equip-Schöffenrat bereits zu Beginn der Legislaturperiode. Ein Neubau schien notwendig, da die alte vom damaligen Bürgermeister Jean Ewen errichtete Halle in die Jahre gekommen ist und aus heutiger Sicht nicht mehr ausreicht, um das Sportangebot vor Ort zu sichern.

Festgehalten wurde der Bau einer Dreifachhalle mit Abmessungen von 45 mal 27 Metern. Auch die Nebenräume (Duschen und Umkleiden) werden dreifach vorhanden sein. Außerdem sind ein multifunktionaler Raum im Erdgeschoss und Lagerfläche für Sportgeräte vorgesehen.

Die Beheizung wird über eine Lüftungsanlage sichergestellt. Diese sichert erstens eine gute Luftqualität in der Halle und sorgt zweitens für eine optimale Belüftung der Nassbereiche, da diese fensterlos ausgeführt werden. Das Flachdach der Halle ist als Holztragwerk ausgebildet und erhält eine Begrünung.

In Landschaft eingebunden 

Über die offene Flurzone mit angegliederter Ausschanktheke und von den Zuschauertribünen ist das gesamte Spielfeld zu sehen. Der Zugang in der Rue Gerden liegt fast ebenerdig, aber nur fast, an ein bis zwei ästhetisch angepassten aber immerhin etwas ungünstigen Treppenstufen wird man auf der Eingangslänge nicht umhinkommen. Auch wird es barrierefreie Zugänge zu allen Flächen geben. Die Außenfassade soll sich dank ihres Musters in die Landschaft einfügen.

Mit einem Kostenvoranschlag von 8 423 995 Euro wird eine funktionelle Neustruktur in A+ Baustandard entstehen Das Sportministerium wird das Vorhaben mit 2 678 518 Euro bezuschussen. Baubeginn soll im Frühjahr 2017 sein, die Inbetriebnahme ist für 2019 vorgesehen.

Textquelle: Wort (1.12.2016), S. 23.